AKTUELLES

10.05.2020 – Gottesdienste sollen nach der Corona Pause wieder stattfinden

Der Kirchenrat beschloss in der letzten Sitzung, Gottesdienste sollen in der evangelisch reformierten Kirchengemeinde ab dem 17.05.2020 unter den herrschenden strengen Vorschriften wieder stattfinden. Die Auflagen lauten im Folgenden:

  • Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu achten.
  • Auch in der Kirche ist ein aureichender Sicherheitsabstand zu anderen Teilnehmern zu beachten. Lediglich Hausgemeinschaften dürfen untereinander dichter zusammensitzen.
  • Wer keinen Platz in der Kirche unter Beachtung des Sicherheitsabstandes finden kann, darf den Gottesdienst im Gemeinderaum verfolgen. Natürlich herrscht auch hier das Mindestabstandsgebot und Stühle sind in den Räumen in ausreichendem Abstand aufgestellt.
  • Der Kirchenrat hat eine Dokumentationspflicht über die Anwesenden, damit im Infektionsfall die Infektionsketten gegenüber den Gesundheitsämtern nachbildet werden können. Um dieses ohne Schmierinfektionen mit gleichem Schreibgerät und gleichzeitig den Sicherheitsabstand zu bewahren, wird daher während oder kurz vor dem Gottesdienst ein Foto aufgenommen.
  • Beim Betreten, beim Verlassen der Kirche und in den Räumen der Kirche ist ein Mund-/Nasenschutz korrekt zu tragen, d.h. Nasen- und Mundpartie werden abgedeckt. Lediglich der Prediger / die Predigerin oder Vorlesende dürfen den Mund-/Nasenschutz unter Beachtung ausreichenden Sichterheitsabstandes abnehmen. Die Kanzel darf für Wortbeiträge noch nicht genutzt werden.
  • Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer muss sich die Hände vor dem Gottesdienst desinfizieren.
  • Gemeindegesang ist während es Gottesdienstes in den Räumen noch nicht gestattet.
  • Die Dauer des Gottesdienstes ist auf 30 Minuten begrenzt.
  • Spenden für Kollekte und Klingelbeutel können beim Verlassen der Kirche am Ausgang in bereitstehenden Körben abgegeben werden. Bitte auch hierbei immer den Sicherheitsabstand wahren.
  • Nach dem Gottesdienst sind die Räumlichkeiten zügig zu verlassen und es sollte das Zuhause wieder zügig aufgesucht werden.
  • Nachträgliche Gespräche vor der Kirche oder Austausch in größeren Gruppen sollten unterbleiben (damit ist das plattdeutsche “Pröttken” oder “Noakarken” gemeint).

Um die Abstandsregeln sicherstellen zu können, werden zwei Gottesdienste angeboten. Der Erste findet am Sonntag um 10.00 Uhr mit einer Dauer von 30 Minuten statt. Der zweite Gottesdienst startet um 11.00 Uhr ebenfalls mit einer Dauer von 30 Minuten. Der Kirchenrat baut auf die Gemeinde, dass das erarbeitete Lösungskonzept Akzeptanz findet und hofft, trotz dieser Auflagen den Gläubigen wieder ein akzeptables Angebot zur Verkündigung des Wort Gottes anbieten zu können.

Der Kirchenrat

12.04.2020 – Choräle vom Posaunenchor

Um die Zeit ohne Gottesdienste besser zu überbrücken, spielte der Posaunenchor am 12.04.2020 an einigen Plätzen im Dorf Choräle zur Gottesdienstzeit. Ein Video, welches von Marlene Jonker aufgezeichnet wurde, ist unter dem Menu Posaunenchor ansehbar.

12.04.2020 – Grußworte zum Osterfest

Ihr Lieben!

Ich wünsche Euch frohe Ostern!

Natürlich, dieses Jahr ist es vollkommen anders: keine Familienfeier, kein Urlaub und auch kein Gottesdienst, kein gemeinsames Abendmah in der Kirche. Schade – aber in diesen Zeiten ist es nicht zu ändern. Er wird nicht so bleiben.

Aber was bleibt? Zum ersten die Trauer um unzählige in dieser Zeit an dem Corona-Virus verstorbenen Mitmenschen auf der ganzen Welt. Die Bilder mit den LKW voller Särge werden wir sicherlich nicht vergessen.

Aber es bleiben auch die Kinderaugen in Flüchtlingslagern, nicht nur in Griechenland, sondern auf der ganzen Welt. Durch Krieg und Vertreibung misshandelte Kinderseelen. Es bleiben die Menschen, die ihr Leben riskieren, indem sie auf abenteuerliche Weise den Weg zu uns über das Mittelmeer wagen, nur um vor Not und Elend davon zu kommen. Und es bleiben auch die Stimmen der Menschen, die nicht wollen, dass wir helfen, weil sie Angst davor haben, von ihrem eigenen Wohlstand etwas abzugeben.

Am Karfreitag haben wir uns die Hinrichtung eines Menschen erinnert, dessen Vergehen es war, Frauen und Männer und auch Kindern offen und voller Liebe zu begegnen. Wir erinnerten uns an Jesus, dem Mann aus Nazareth, von dem seine Mitmenschen schon zu seinen Lebzeiten merkten, dass er etwas besonderes war. Dass er den Menschen wieder zu Leben verhalf, sie sehend machte und sie wieder fröhlich den Weg ziehen ließ. Zuviel für einige, die dann dafür sorgten, dass er durch die Hand der Mächtigen starb.

Heute an Ostern erinnern wir uns daran, dass am Ende nicht der Tod, sodern das Leben siegt. Das Leben und die Liebe gehen weiter. Genau wie in Jerusalem stand zunächst ein mächtiger Stein im Weg, aber er ließ sich bewegen, wie auch immer das geschah.

Auch die schweren Steien unserer Zeit, die den Weg zum Leben hindern, lassen sich bewegen. Vielleicht wissen wir nur noch nicht wie. Nur so viel: die wichtigste Kraft dabei ist die Liebe.

Was wir brauchen sind neue Ideen. Ideen, wie wir dafür sorgen können, dass es in der Welt gerechter zugeht, dass es in der Welt gerechter zugeht, dass niemand mehr sein Leben riskieren muss, um in einigermaßen erträglichen Verhältnissen zu leben, dass Kinderaugen wieder fröhlich sein können und dass auch wir in Zeiten von Pandemien unser Leben miteinander getsalten können.

Erinnern wir uns daran, wenn wieder alles “normal” ist.

In Lied 665 heißt es:

“Liebe ist nicht nur ein Wort, Liebe das sind Worte und Taten. Als Zeichen der Liebe ist Jesus geboren, als Zeichen der Liebe für diese Welt.

Hoffnung ist nicht nur ein Wort, Hoffnung das sind Worte und Taten. Als Zeichen der Hoffnung ist Jesus lebendig, als Zeichen der Hoffnung für diese Welt.”

Ich wünsche Ihnen und Euch, auch im Namen des Kirchenrates, ein gesundes Osterfest!

Bleibt behütet, passt gut auf Euch und Eure Lieben auf!

Günter Plawer (Pastor im Ehrenamt)

11.04.2020 – Gottesdienste in der Corona Zeit

Um die aktuelle Zeit ohne Präsenzgottesdienste zu überbrücken, seien hier weitere Hinweise gegeben. Gemäß Matthäus 18, Vers 20, “Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.” könnte eine Versammlung auch mittels moderner Medien stattfinden.
Ostergottesdienste der reformierten Kirche in Leer vom 11.04.2020 und 12.04.2020 können unter https://www.reformiert.de/startseite.html verfolgt bzw. angesehen werden.

Weiterhin wird auf Gottesdienste von anderen reformierten Gemeinden und Nachbargemeiden hingewiesen, welche unter der Youtube Plattform http://www.youtube.com jederzeit angesehen werden können. Im Suchfilter auf der Seite dann die entsprechenden Stichworte eingeben, z.B. “reformierter Gottesdienst zur Corona Zeit”, “Wohnzimmerkirche” oder “reformierter Gottesdienst 10.04.2020”. Hier seien im Folgenden exemplarisch nur einige Beispiele von Gottesdiensten aus der Social Distane Zeit als Direktverbindung zwecks Eingewöhnung an die Youtube Plattform aufgelistet:

https://www.youtube.com/watch?v=kg4NMl3b46M (Reformierte Gemeinde Bremerhaven; der uns so gut bekannte Hauke Scholten begleitet den Gottesdienst musikalisch),

https://youtu.be/0sfG7–eiT8 (Landesposaunenwarte aus ganz Deutschland, am 12.04.2020 als frohe Botschaft nach Sonnenaufgang in die Welt),

https://www.youtube.com/watch?v=W9IB7fvIAX0, https://www.youtube.com/watch?v=RN-rzLhh7AA (Gottesdienste der evangelisch-altreformierten Gemeinde aus Veldhausen zum Karfreitag und Palmsonntag),

https://www.youtube.com/watch?v=ClRrsWPzDFc, https://www.youtube.com/watch?v=LMjrEm6Fcr4 (Gottesdienste der Gemeinde aus der Nachbargemeinde Neugnadenfeld).

Hoffentlich konnten wir hier einige nützliche Hinweise geben. Bleiben Sie bitte gesund. Auch die Zeit Einschränkungen durch das Corona Virus wird vorübergehen und es werden wieder Präsenzgottesdienste stattfinden. Durch die Reduktion der Kontakte tragen wir dazu bei, dass weniger Mitmenschen infiziert werden, die Behandlungsmöglichkeiten in unseren Krankenhäusern ausreichen und somit am Ende des Tages sogar Menschenleben gerettet werden.

Coronavirus – Weitere organisatorische Anpassungen bei Bestattungen

Liebe Gemeindemitglieder in Georgsdorf, Adorf, Osterwald und Wietmarschen,

die Corona-Epidemie hat uns alle fest im Griff und wir müssen strenge Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, damit sich so wenig Menschen wie möglich mit dem Virus anstecken. Gottesdienste und Gruppen fallen ohnenhin aus, aber jetzt sind auch die Beerdigungen in unserer Gemeinde betroffen. Der Kirchenrat hat deshalb auf Anraten der reformierten Landeskirche folgendes Vorgehen beschlossen:  

Die Andachten aus Anlass von Bestattungen an Grab, am Sarg oder der Urne werden nur noch unter freiem Himmel abgehalten. Die Benutzung der Friedhofshalle wird untersagt. Der Kreis der teilnehmenden Menschen muss so klein wie möglich gehalten werden. Teilnehmen können ausschließlich nahe Angehörige. Die Richtgröße von höchstens zehn Teilnehmenden ist zu berücksichtigen. Wir bitten eindringlich, dass die teilnehmenden Menschen einen ausreichenden Abstand von mindestens 1,50 Meter zueinander einhalten.

Der Kirchenrat ist sich bewusst, dass diese Maßnahme eine enorme Einschränkung für die Trauernden bedeutet. Allerdings tragen wir eine große Mitverantwortung für den Schutz unserer Gemeindeglieder, aber besonders auch für unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Ganz besonders müssen wir auf den Schutz kranker und älterer Menschen achten.

Guido Nyhoff (Vorsitzender des Kirchenrats)

Coronavirus – Gottesdienste, Gruppenstunden und sonstige Treffen im Gemeindehaus fallen vorübergehend aus.

Zum Schutz vor der Infektion mit dem Coronavirus hat der Kirchenrat der Ev.-ref. Kirchengemeinde Georgsdorf beschlossen, ab sofort alle Gottesdienste und Kindergottesdienste, alle Veranstaltungen im Gemeindehaus, die Zusammenkünfte der Gruppen und Kreise vorerst nicht mehr stattfinden zu lassen.

Wie die Kirchengemeinde die Karwoche und die Ostertage angemessen feiern kann, wird in den nächsten Tagen mitgeteilt.

Da sich die Lageeinschätzung zurzeit in kurzen Abständen ändert, werden wir weitere Informationen über Facebook und auf unserer Homepage bekanntgeben.

Der Kirchenrat bittet darum, diese Informationen mit Personen, die nicht mit den Medien Internet, WhatsApp, Facebook u.a. vertraut sind, zu teilen.

Bitte verfolgen Sie die Nachrichten in den Tageszeitungen und auf dieser Homepage, um den Neustart der Aktivitäten in unserer Gemeinde nicht zu verpassen. Bleiben Sie bis dahin gesund und bitte unterstützen Sie bitte dabei, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Der Kirchenrat

Worte von Pastor i.E. Günter Plawer zur aktuellen Lage

Ihr Lieben!

„Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ 2.Timotheus 1,7

So winzig klein, dass man ihn mit bloßem Augen niemals sehen könnte und doch hat er die Welt verändert. Das Corona-Virus. Das Leben steht auf dem Kopf. Am 1. März haben wir noch fröhlich den Abschied von Pastor Gert Veldmann aus der Gemeinde in einem Gottesdienst mit fast 400 Gemeindegliedern gefeiert, kaum zwei Wochen wäre es unmöglich gewesen. Das öffentliche und auch das kirchliche Leben sind zum Stillstand gekommen. Keine Gottesdienste, keine Gruppen und Kreise und unser Kindergarten ist geschlossen. Beerdigungen finden nur noch im kleinsten Kreis statt. Ausnahmezustand.
Dabei war für die Vakanz vieles schon geplant. Wer übernimmt den Konfirmandenunterricht, das Seniorencafé, die Geburtstagsbesuche und wer predigt. Und natürlich auch, wie bekommen wir eine neue Seelsorgerin oder einen Seelsorger. Die Kernaufgaben müssen bestehen bleiben, auch wenn eine hauptamtliche Kraft weggefallen ist, darüber war sich der Kirchenrat einig.
Angesichts der Verbreitung des Corona-Virus muss ganz neu bestimmt werden, was die Kernaufgaben einer Gemeinde sind. Das Gruppen und Kreise ausfallen war noch zu verschmerzen, aber Gottesdienste abzusagen, das war eine schwerwiegende Entscheidung. Sie ist dem Kirchenrat sehr schwergefallen, steht die unter dem Wort Gottes versammelte Gemeinde doch im Mittelpunkt.
Kraft, Liebe und Besonnenheit, so sagt der Schreiber des Timotheusbriefes, seien die Gaben unseres Gottes und nicht die Furcht.
Natürlich fürchten wir uns. Das Virus ist unheimlich, scheinbar unberechenbar. Wir machen uns Sorgen, um unsere Lieben und auch um uns selbst. Wie lange sind wir der Gefahr ausgesetzt, wann gibt es ein Heilmittel und ein Impfstoff? Viele horten Vorräte an und versuchen so, der Bedrohung zumindest irgendetwas entgegenzusetzten.
Kraft, Liebe und Besonnenheit. Ob das jetzt die Kernaufgaben der Gemeinde sind? Ich glaube ja. Gerade jetzt, wo meine Nächste und mein Nächster neu in den Blick kommt. Und nicht mit der Frage, wie schütze ich mich vor der Gefahr durch ihr oder ihn, sondern wie stehen wir zusammen. Was braucht er oder sie gerade. Sicherlich Hilfe mit Taten, aber auch mit Worten, die gut tun, nicht nur dem anderen, sondern auch mir. Arbeiten wir daran!

Bleiben sie gesund und behütet und passen Sie gut auf sich auf!

Günter Plawer (Pastor im Ehrenamt)

01.03.2020 – Pastor Gert Veldmann in den Ruhestand verabschiedet

Am 01.03.2020 wurde Herr Pastor Veldmann in einem feierlichen Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet.

Seit 1984 war Pastor Veldmann in der Gemeinde Georgsdorf tätig. Damit ist er in der gut 150-jährigen Geschichte der reformierten Kirchengemeinde in Georgsdorf der dienstälteste Pastor der Gemeinde. Weiterhin war er zusätzlich viele Jahre in der Notfallseelsorge aktiv und Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen.

Die Abschiedsurkunde überreichte Präses Heidrun Oltmanns vom Synodalverband. Weitere Dankworte hielten der Samtgemeindebürgermeister der Gemeinde Neuenhaus, Günter Oldekamp, Bürgermeisterin Anja Schupe für die Gemeinde Georgsdorf sowie Pastor Günter Plawer für die Kirchengemeinde.

Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Projektchor unter Leitung von Hauke Scholten sowie dem Posaunenchor unter Leitung von Landesposaunenwartin Helga Hoogland begleitet. Weiterhin wurde als Abschiedsgeschenk während des Gottesdienstes ein von Henning Plescher komponiertes Lied mit dem Titel “Der Calvinator” vom Projektchor dargeboten.

Anschließend wurden die Besucher zu einem Beisammensein im Gemeindehaus eingeladen.

Fahrt der Konfis nach Bremerhaven

Der Termin für die Fahrt des Konfirmandenjahrgans 2018-2020 stand schon lange fest: 07-09. Februar 2020. Das Ziel auch: Bremerhaven – wie schon in den letzten beiden Jahren. Am Freitag, 09.02.2020 ging es pünktlich um 13.30 Uhr los. 17 Konfirmandinnen und Konfirmanden, dazu das Begleiteam, bestehend aus Küsterin Judith Joostberends, Melanie Joostberends ( sie steuerte in bewährter und sicherer Weise den Bus) und Pastor Veldmann bestiegen den so knallroten wie knuddligen Setra 30-Stizer von Krükkert. Als die Gruppe im Jugendgästehaus der Stadt Bremerhaven im Stadtteil Lehe einchecken wollte, gab’s eine dicke Überraschung: es lag überhaupt keine Anmeldung vor- man/ frau hatte uns nicht erwartet. Anfrage und Anmeldung waren irgendwo verschüttgegangen, nicht übergekommen, verlegt, im Orkus des Internets verschwunden… jedenfalls nicht zu finden. Statt nun groß zu lamentieren und zu versuchen, den oder die Schuldige herauszufinden und an einen imaginären Pranger zu stellen, sorgte das Gästehausteam ganz unkomliziert nach unbelegten Zimmern, die dann auch sofort von der Gruppe bezogen werden konnten. Das machte und macht das Team des Gästehauses noch sympatischer als ohnehin schon und wir verteilten schon einmal 5 Sympathiesterne und noch einmal 5 für die Herzlichkeit. Essen konnte leider nicht bereitgesellt werden. Dafür bestellte Pastor Veldmann bei ‘Tele-Pizza’ 20 Abendessen nach Wunsch, die auch prompt geliefert wurden. Um 18.45 Uhr kam Hauke mit dem Keyboard und bis 21.00 Uhr sang die Gruppe, was das Zeug hielt. Natürlich oft und immer wieder das Lied zur Jahreslosung ‘ ch glaube- hilf meinem Unglauben.” Weiter: ” Anker in der Zeit”.,” Frieden finden”, ” Vater, Unser Vater” und ” Gott sieht mich an”. Weiter nter Kategorie ‘Aktuelles’

Am vergangenen Dienstag (21.01.2020) fand die diesjährige Gemeindeversammlung unserer Kirchengemeinde statt. Die Versammlung hatte zwei Aspekte. Zunächst blickte Pastor Veldmann auf das vergangenen Jahr zurück.  Mit der Renovierung der Läuteanlage seien die notwenigen Baumaßnahmen incl. der  Restaurierungen und Renovierungen nach ca. 10 Jahren zum Abschluß gekommen. Die Gemeinde stehe, den Zustand des Gemeindezentrums betreffend,  ,ausgezeichnet’ da. Die  Infrastruktur sei ‘ bestens’ in Schuß’, das gesamte Ensemble ( Kirche, Altes Pastorat, Friedhofshalle,  Gemeindehaus, Friedhöfe, Grünanlagen, sowie das Areal ‘Alter Georgsdorfer Hafen’)  in der historischen Mitte Georgsdorf’s könne sich sehen lassen und werde von der Georgsdorfer Bevölkerung geschätzt. Hier sei von vielen Ehrenamtlichen und einsatzfreudigen Gemeindegliedern zum Wohl von Kirchengemeinde und Dorf Ungeheures  geleistet worden. Alle Maßnahmen seien durch Rücklagen,laufende Haushaltsmittel, etliche Spenden, Zuschüsse der Landeskirche und Drittmittel gefördert worden, so daß die Kirchengemeinde trotz enorm hoher Ausgaben, die im vergangenen Jahrzehnt getätigt worden seien, auf finanziell ‘soliden Füßen’ stehe.

Das letzte große Projekt, das nun in Angriff genommen werden müsse, sei der Neu-und Umbau des Kindergartens, für den sich die Kirchengemeinde als langjährige Trägerin der Einrichtung und ‘Patin’ der dort geförderten Kinder  in besonderer Weise verantwortlich wisse, auch deshalb, weil es hier um die Zukunft des Dorfes gehe.Die vom Kirchenrat vor 10 Monaten ins Leben gerufene Spendenaktion zugunsten der Baumaßnahme habe inwischen über 23.000 Euro erreicht. Pastor Veldmann dankte ausdrücklich den vielen großartigen Mitarbeitern und MItarbeiterinnen für ihr beispielhaftes Engagement auf vielen Feldern der Gemeindearbeit, besonders aber dem Kirchenrat, der ja letzendlich die vollumfängliche Verantwortung für die Gemeinde trage und dieser Verantwortung in wunderbarer Weise gerecht werde – bis dahin, dass sich im Hinblick auf die bald beginnende Vakanzzeit zwei Mitglieder ( A. Wolters und. G. Berens ) als Lektorinnen hätten ausbilden lassen.

Den zweiten Teil des Abends  moderierte der 2. Vorsitzendes des Kircherates, Pastor i.E.  Günter Plawer. Die Mitgieder des Rates haben sich in den letzten Wochen und Monaten sehr konstruktiv und lösungsorientiert mit der Gestaltung der Zeit nach dem Eintritt von Pastor Veldmann in den Ruhstand befaßt. G.Plawer wies gleich zu Beginn seiner Ausführungen darauf hin, dass natürlich nicht alles bleiben könne wie es bisher gewesen sei. Es werde in manchen Bereichen zu Abstrichen und Einschnitten  kommen müssen, zumal  in diesem Jahr nicht nur der Georgsdorfer Amtsinhaber die Altersgrenze erreicht habe, sondern in rascher Reihenfolge auch weitere Kollegen aus den Nachbargemeinden die Pensionsgrenze erreicht hätten und somit die Personaldecke auf absehbare Zeit ziemlich dünn sein werde. Die Verbleibenden stünden selbstredend  für Kasualdienste ( Taufen, Trauungen, Beerdigungen etc.)  und sonntägliche Gottesdienste zur Verfügung. Gleichwohl könne nicht garantiert weren, dass in Zukunft an jedem Sonntag zur selben Zeit ein Gottesdienst stattfinde, wobei jetzt schon klar sei, dass es bedauerlicherweise auf absehbare Zeit keine Gottesdienste in Adorf mehr geben werde. Der Kirchenrat bemühe sich, Geburtstags-und Krankenbesuche zu regeln, allerdings gebe es auch hier  Veränderungen. So würden  Gemeindeglieder entsprechenden Alters statt eines individuellen Besuches vierteljählich schriftlich zu einer gemeinsamen Geburtstagsfeier ins Gemeindehaus eingeladen werden. Die Abfassug des Gemeindebriefes werde Pastor Plawer übernehmen, die Homepage werde  dankenswerterweise Günter Hindriks betreuen.  Für die Erteilung des Konfirmandenunterrichts sei noch niemand gefunden worden, aber der Kirchenrat bemühe sich sehr in dieser Sache. Schließlich wurde noch angeregt,  wie schon vor einigen Jahren im Rahmen des Impulsprozesses, einmal jählich ein MitarbeiterInnentreffen zu organisieren, was auf allgemeinde Zustimmung traf.

Zum Schluß wies Pastor Veldmann noch auf den ‘Abschiedsgottesdienst’  am 01. März 2020 hin zu dem er  alle herzlich einlud, besonders die ehemaligen Mitstreiterinnen und Mitstreiter im Kirchenrat.  Auf eine schriftliche Einladung werde der Kircherat auf seinen Wunsch hin verzichten. Ebenso wünsche er sich  einen  relativ ‘normalen’ Gottesdienst , in dem er nach 36 Dienstjahren  von der Präses des Synodalverbandes , Frau Pastorin Heidrum Oltmanns eben ‘entpflichtet’ werde. Grußworte seien nicht in seinem Sinn. Dafür solle nach dem Gottesdienst im Rahmen eines Beisammenseins  im Gemeindehaus bei Getränken und Snacks mehr Zeit sein für das eine oder andere persönliche Wort. Geschenke seien nicht in seinem Sinn. Statt dessen wünsche er sich großzügige Spende für die Aufgaben der Gemeinde und den Neubau des Kindergartens.

Lied Zur Jahreslossung 2020

Hallo miteinander! Hier ist das Lied zur Jahreslosung 2020: ” Ich will an dich glauben.”  Dieses Lied werden wir im Konfirmandenottesdienstam 05. Februar 2020, 19.30 Uhr in unserer Kirche – hoffentlich in der großen Gemeinde – miteinander singen. Der Gottesdienst selbst wird sich thematisch mit der Jahreslosung 2020 beschäftigen: ” ich glaube – hilf meinem Unglauben.”  (Mk. 9,24). Viele Freude und gute Gedanken beim gemeinsamen Singen!  Euer GV

5. Georgsdorfer Weihnachtsmarkt am 14. Dezember 2019

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist IMG_20191214_165445-1024x1000.jpeg
Zu diesem Zeitpunkt regnete es in Strömen
Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Collage_Fotor2-1024x1024.jpg
Oben: Scheune und Müllerhaus, dazwischen die ‘Buden’
Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Collage_Fotor-1-1024x1024.jpg
Posaunen unter dem Abdach des Grenzlandnarktes und unter der Mühlengalerie, die Srtickgruppe
Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Collage_Fotor1-1-1024x1024.jpg
Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Collage_Fotor10-1024x1024.jpg
GÄäte im Zelt, oben rechts: der ‘Räucherstand)
Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Collage_Fotor4-1024x1024.jpg

Fast alle Georgsdorfer Vereine, Clubs und Initiativen beteiligten sich am Markt, boten entweder in den von Jan Smit aufsgestellten ‘Buden’ oder an eigenen Ständen ihre Angebote feil. Das reichte von hochwertigen Nistkästen des Geflügelzuchtvereins, wunderbar gestalteten Jahreskalendern des CVJM, von selbstgemachte Kosmetika, Bastelartikel und Bastelarbeiten der Grundschule Georgsdorf bis zu einem Schminkteam, das in die Gesichter , vor allem vieler ganz junger Besucher und Besucherinnen mit Farbe und Make Up weihnachtliche Motive ‘zauberte.’ Besonderen Zuspruch fand natürlich das kulinarische Angebot. Die Mitglieder des Projektchores hatten im fast immer vollbesetzten ( beheizten) Pagodenzelt ein tolles Kuchen- und Schnittchenbuffezbuffet aufgebaut, das bei den Besuchern großen Anklang fand. Gleich daneben gab’s einen Tisch mit gebrannten Mandeln aus familiärer Produktion. Direkt neben dem Truck, in dem es nicht nur Heißgetränke gab, dazu vom KiGo-Team frisch gebackene Neujahrskuchen, hatten die Reservisten einen speziellen Ofen aufgestellt, in dem unter fachkundiger Anleitung frische Forellen geräuchert wurden, die ganz vorzüglich schmeckten. Wem der Sinn nicht nach Fisch stand, fand einen Alternative am Stand der örtlichen Bauern und Jäger: hier gab es Bratwürste vom Feinsten und frisch zubereitete Mettendchen, die so manchen Genießer ins Schwärmen brachten. Wer sich dazu noch eine Potion Pommes gönnen wollte fand gleich gegenüber den Pommeswagen des TSV. Im Müllerhaus hatte Dini Evers einen Büchertisch aufgebaut. Das ausgesprochen bunte Sortiment ließ kaum Wünsche offen. Von hoher Theologie bis Phantasie- und Liebesromane – wer suchte fand auch was. In der bei gegen 16.15 Uhr einsetzendem Schauerwetter hochfrequentierten und ab dann stets rappelvollen Scheune am Ostrand des Mühlenareals boten die Mitgieder des Mühlenvereins leckeren Glühwein in allen Möglichen Variationen und Geschmacksrichtungen, aber auch das würzige Buchweizenbier an. Wunderbar zu sehen, wie dieser Nachmittag zu einem ‘Fest der Begegnung’ wurde und auf seine Weise zur Stärkung unserer dörflichen Gemeinschft beitrug. Aber nicht nur das: mit dem Reinerlös des Weihnachtsmarktes wir das z.Zt. größte Bau- und Zukunftsprojekt unserer Gemeinde vollumfänglich gefördert: Der Neu- und Umbau unseres Kindergartens. Baubeginn war übrigens heute, in den frühen Morgenstunden des 16. Dezember 2019. /// Und noch eine Bitte: Wer noch gute Fotos hat, bitte mir zumailen! // GV

Natürlich hätte man sich für diesern besonderen besseres Wetter gewünscht. Als Bürgermeisterin Anja Schupe und Pastor Veldmann den 5. Georgsdorfer Weihnachtsmarkt am vergangenen Samstag (14.12.2019) ,auf den Stufen des ‘Weihnachtstrucks’ der Fa. Küpers stehend, eröffneten schien die vorhergesagte Regenfront noch an Georgsdorf vorbeizuziehen. Unter strahlend blauem Himmel zeigte die Tanzgruppe des TSV ihr Können und schon zu diesem Zeitpunkt hatten sich erstaunlich viele Geordorfer und Georgsdorferinnen, aber auch etliche auswärtige Gäste unter den mächtigen Flügeln der historischen Mühle eingefunden. Der Posaunenchor unter der leitung von Helga Hoogland, intonierte adventliche- und weihnachtliche Weisen. Zum ersten Mal traten auch vier Nachwuchsbläser in einer größeren Öffentlichkeit auf ( siehe Fotos unten)

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Collage_Fotor-2-1024x1024.jpg
Auch das gab’s am vergangenen Samstag: einen wunderschönen Regenbogen (aufgenommen am Vormittag zwischen Osterwalr und Georgsdorf)
Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Collage_Fotor1-2-1024x1024.jpg
Untere Reihe: Helga Knoop ‘spinnt’, Johann Wigger flechtet Körbe, Janna Scholten verkauft selbstgemachte Kosmetika und Mandeln.
Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Collage_Fotor5-1024x1024.jpg
Unten links: einige Mitglieder des Projektchores machen ein Päuschen!
Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Collage_Fotor7-1024x1024.jpg
OBERE REIHE: die rappelvolle Scheune; Mitte: die Ladefläche des Trucks.UNten: gemütliche Runde im Müllerhaus